Gesetzliche Vorgaben

Der Einbezug der Ergonomie bei der Planung und Gestaltung von Arbeitsmitteln, Arbeitsplätzen und Maschinen ist nicht – wie oft angenommen – freiwillig und eine nette Geste gegenüber den Arbeitnehmenden, sondern ein Muss.

Verordnung 3
zum Arbeitsgesetz (Gesundheistvorsorge, ArGV 3) vom 18. Augsut 1993 (Stand am 1.Mai 2010):

 

1. Kapitel: Allgemeine Bestimmungen

Art. 2 Grundsatz

Der Arbeitgeber muss alle Massnahmen treffen, die nötig sind, um den Gesundheitsschutz zu wahren und zu verbessern und die physische und psychische Gesundheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Insbesondere muss er dafür sorgen, dass:

a. ergonomisch und hygienisch gute Arbeitsbedingungen herrschen;
b. die Gesundheit nicht durch schädliche und belästigende physikalische, chemische und biologische Einflüsse beeinträchtigt wird;
c. eine übermässig starke oder allzu einseitige Beanspruchung vermieden wird;
d. die Arbeit geeignet organisiert wird.

Die Massnahmen, welche die Behörde vom Arbeitgeber zur Gesundheitsvorsorge verlangt, müssen im Hinblick auf ihre baulichen und organisatorischen Auswirkungen verhältnismässig sein.

 

 

Ergonomie ist überall ein Muss!

Das Thema Arbeitsplatzergonomie ist glücklicherweise heute ein gängiges Thema. Nicht zuletzt wegen der real existierenden Verordnungen wird dieses Thema in gewerblich-technischen Bereichen wie auch in den Büros immer deutlicher wahrgenommen.